Montag, 30. Juli 2012

Pause die 2. - hoping and wishing

Grrrr... Kopfschmerzen, Armschmerzen, Rückenschmerzen und alles nur für strahlend weiße Türen. Ich trete in einen kurzen Streik und poste doch noch einmal schnell ein paar Flucht-aus-der-Realität-Bilder von der Fontana di Trevi in Rom. Wäre ich jetzt noch einmal da, wüsste ich gerade eben ganz genau, was ich mir wünschen würde: einen Haufen Handwerker, der aus purem Spaß an der Freude meine Wohnung auf Vordermann bringt. Unentgeltlich, versteht sich. Aber glücklicherweise habe ich meinen Wunsch damals schon für letztlich wichtigere Dinge verwendet und so werde ich jetzt selbst weiterwerkeln. Diesmal aber wirklich.

Einmal mit Blitz...

...und einmal ohne Blitz.

Und hier einmal ich beim Wünschen!

lay back & relax

Am liebsten würde ich mich jetzt einmal in die Sonne hau'n und nur vor mich hin dösen. Dummerweise scheint weder die Sonne, noch habe ich die Zeit dafür. Uff... die Metamorphose von der Studentenbude zur mondänen Stadtwohnung (höhö) vollzieht sich getreu dem Motto: gut Ding will Weile haben. Ich hätte da aber eher Eile, zumal uns in zwei Tagen meine Schwester inklusive Ehegatte in spe einen Besuch abstattet. Damit die beiden nicht zwischen Lackdosen, Pinseln und farb-bekleckstem Zeitungspapier nächtigen müssen, werde ich gleich mal weiterschuften.

Und all die Glücklichen, die gerade nix arbeiten müssen: Do it like the lizard, enjoy your life! Ist übrigens eine italienische Eidechse, die weiß wie das geht mit dem dolce vita. Bald gibt es mal wieder mehr Fotos von bella Italia, so von wegen wegträumen aus dem grauen Nass hier im Norden...




Samstag, 28. Juli 2012

waiting for the doors...

...to be painted!
Durch unsere Wohnung zieht gerade der liebliche Duft von Lösungsmitteln. Riecht zwar irgendwie lecker, verursacht aber auch unschöne Kopfschmerzen. Der Grund für dieses Gehirnzellenmassaker: Wir lackieren unsere Türen. Dieses vermeintliche Machen-wir-mal-eben-zwischen-Tür-und-Angel-Projekt dauert nun natürlich doch viel länger als ursprünglich geplant, weswegen es hier in meiner kleinen Online-Welt etwas ruhiger war die letzten Tage. Ab nächster Woche sollten sich die Renovierungsarbeiten dann aber doch mal dem Ende neigen - so zumindest die zuletzt sterbende Hoffnung.
Bis dahin wünsche ich Euch ein tolles Wochenende und wem langweilig sein sollte, der möge gern vorbeikommen und die Lackierrolle mit uns schwingen!



Dienstag, 24. Juli 2012

Feierabendbier - oder Welcome to Warszawa!

Endlich ist der Sommer zurück! Und mit ihm die lauen Sommernächte, die sich so wunderbar mit Freunden, Grillerei und einem kühlen Alsterwasser genießen lassen. Oder wie in meinem Fall mit einer süßen Melonenlimonade - ich konnte ihrer unnatürlich grünen Farbe nicht widerstehen, die doch so fabelhaft mit meinem türkisblauen Nagellack harmonierte.
Leider gibt es davon kein Foto, zur Entschädigung allerdings einen kleinen Abendausflug nach Warschau. Mit Freunden saßen wir zunächst vor einer Bar, die früher einmal als Kartenverkaufsstelle für die angrenzende Tram diente. Später flohen wir vor der zunehmend kälter werdenden Abendluft in eine kleine Kneipe im Sixties-Stil, um uns mit Haselnusswodka wieder aufzuwärmen. Hat hervorragend funktioniert!





Sonntag, 22. Juli 2012

Sonntagspost

Passend zum Sonntag ein Snapshot aus einem Warschauer Hinterhof: Zwischen rostigen Spielgeräten, abblätterndem Putz und 3er BMWs erstrahlen kleine Marienaltäre, meist wie hier in einem himmlischen Blau. Ob man nun gläubig sein mag oder nicht - ich finde gerade den Kontrast zwischen der offensichtlichen Vergänglichkeit und der liebevollen Pflege der kleinen Heiligennische spannend-schön. Ich wünsch euch noch einen entspannten Sonntag!


Freitag, 20. Juli 2012

waiting for the summer

Ist es normal, mitten im Juli mit kalter Nasen- und kalten Fingerspitzen vor meinem Rechner zu sitzen, eingemummelt in eine Fliesjacke und Wollsocken? Ich glaube mich zu erinnern, dass das früher einmal anders war...jaja...früher war eben alles besser. Komm schon Sommer, straf mich Lügen, komm zurück und lass mich die Hitze verfluchen!


Über den Dächern von Danzig

Für den spektakulären Ausblick über Danzig habe ich 400 steile Stufen erklommen und das Dach der Marienkirche gestürmt. Und es war die Mühen wert: Unter uns erstreckten sich die roten Dächer und steilen Giebel, über uns türmten sich die Wolkenberge. Zuvor hatten wir uns bereits durch die Straßen und Gassen treiben lassen, kühles Bier mit Himbeersirup (piwo z sokiem) getrunken und natürlich Pierogen verköstigt. Das piwo z sokiem ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen, allerdings möge man Vorsicht walten lassen: zum einen sind die polnischen Biere im Schnitt etwas stärker als der durchschnittliche deutsche Gerstensaft - und dementsprechend schnell stellt sich verstärkt durch den zuckrigen Sirup eine fröhlich-heitere Stimmung ein, die rasch zu noch mehr piwo z sokiem verleitet. Zum anderen ist diese Variante des Biergenusses in erster Linie ein "Frauengetränk". Männliche Fans könnten deshalb mitunter den ein oder anderen verwunderten Blick ernten. But it's worth it - na zdrowie! :)






Donnerstag, 19. Juli 2012

Entering Gdánsk

Überraschenderweise gab es in Polen auch Tage, an denen es nicht blitzte, donnerte oder wie aus Eimern goss. Einen solchen haben wir genutzt, um der alten Hafenstadt Gdánsk, ehemals Danzig einen Besuch abzustatten. Stilecht starteten wir mit der Fähre von Hel (wo wir unser von Sturmwinden umtostes Zelt aufgeschlagen hatten) und liefen wie die alten Seebären in Gdánsk ein. Zu unserer Rechten und Linken erstreckte sich über mehrere Kilometer der Industriehafen, der seinen ganz eigenen Charme und Zauber versprühte. Wen es einmal nach Danzig verschlägt, der sollte auf jeden Fall eine Hafenrundfahrt machen. Der Kontrast zwischen alten Maschinenhallen und Kränen aus sozialistischen Tagen und den uralten Häusern und Kontoren der früheren Kaufleute ist unglaublich faszinierend. Um euch ein kleines Stück mit auf diese Reise zu nehmen, finden sich im Folgenden die Bilder unserer Einfahrt in den Hafen.








Mittwoch, 18. Juli 2012

Es gibt kein schlechtes Wetter.

Nur schlechte Kleidung. Das zumindest hat Vaddern stets gepredigt, wenn meine Schwester und ich wegen fünf Regentropfen oder drei Schneeflocken nicht das Haus verlassen wollten. Prinzipiell muss ich ihm mittlerweile recht geben. Die unverschämt teure Regen-Flies-Zipp-Allround-Jacke von Salewa hält mich nun seit über zehn Jahren trocken und warm - beim Radeln, beim Rollerfahren, beim Boarden und bei stürmischen Strandspaziergängen. Sehr praktisch, vor allem wenn es sich um so derartig abartig verregnte Sommer wie diesen handelt.
Allerdings nützt wohl die beste Ausrüstung nichts mehr, wenn man sich inmitten eines Tornados befindet. Glücklicherweise sind wir auf unserem Weg von Gdánsk (Danzig) nach Warszawa (Warschau) nur daran vorbeigefahren. Und mussten dann doch etwas schlucken, als wir mitbekommen haben, dass "unser" Tornado sogar in den deutschen Nachrichten aufgetaucht ist und ein Menschenleben gefordert hat. Welche wütenden Maya-Götter wohl dieses Jahr ihre Finger im Spiel haben...

Die Qualität ist leider nicht die allerbeste, weil ich während der Fahrt aus dem Auto heraus fotografiert habe.

Plötzlich wurde es pechschwarz...

... und schon fegte wie ein schwarzer Wolkenstrudel der Tornado über den Horizont. Und: hier ist nix  nachbearbeitet!

Was vorne reinkommt...

...muss eines Tages auch wieder irgendwo raus - oder: was mich in Polen zum Schmunzeln brachte.

Zum Auftakt meiner Reise-Berichterstattung deshalb erst einmal meine polnische Lieblingswerbung. Sobald dann die Wäschberge gewaschen, das Zelt getrocknet und die Fotos sortiert sind, gibt es tolle Schmankerl von einer wirklich großartigen Reise (allen fiesen Wettergöttern zum Trotz :)). So stay tuned in!




Dienstag, 10. Juli 2012

Polska

Gleich geht es los gen Polen! Laptop, Stress und schlechte Laune bleiben erst einmal in Hamburg... und ohne Laptop wird es wohl etwas schwierig, hier von mir hören zu lassen. In einer Woche bin ich aber wieder da, mit hoffentlich vielen tollen Erlebnissen und Fotos im Gepäck. Bis dahin - liebste Grüße!

Montag, 9. Juli 2012

Der Maier

Nachdem sie ja beim letzten Post schon ungefragt als Teil des Wortspieles herhalten musste, wird sie heute mal offiziell vorgestellt: unsere Katze Maja, auch liebevoll als "der Maier" bezeichnet. Das plüschige Tierchen ist mittlerweile vier Jahre alt und meist nicht halb so lieb, wie sie oft aussieht. Auf keinen Fall darf man sie einfach hoch heben oder herumtragen und Streicheleinheiten sind nur dann genehm, wenn Mademoiselle es möchte. Sie kratzt gerne, faucht mitunter oder beißt ihren Mitmenschen unvermittelt in den Fuß. Dafür wird sie mit einem warmen Platz am Ofen, liebevoller Aufmerksamkeit und süßer Milch belohnt. Alles in allem also ein großartig-eigensinniges Wesen, das man nicht mehr missen möchte. Und in meinem nächsten Leben wäre ich dann bitte auch gerne eine Katze im Hause meiner Eltern.





Der Maier schielt nicht wirklich. Hier hat er nur schon das nächste Opfer im Visier.

Sonntag, 8. Juli 2012

Samstag, 7. Juli 2012

Vorsicht, frisch gestrichen

Einmal ein neues Farbkonzept, bitte! Nachdem ich jetzt endlich eine große grüne Wand im echten Leben habe, dachte ich mir back to basic in der virtuellen Welt. Mal sehen, wie lange es so bleibt... ich würde ja am liebsten ständig Farben, Formen und Muster ändern, was in der Wohnung aber leider nun mal nicht geht (zumindest nicht mit meinem Budget). Sobald dann Pinsel, Farbrollen und Abklebeband wieder gegen Bücher, Sofa und Kissen eingetauscht sind, gibt es auch mal ein Foto. Bis dahin mal ein Beispiel für ein Wandmuster, wie ich es schön fände, z.B. in der Küche. Scheitert aber leider am männlichen Veto... :)



Diese Wandverzierungen aus der Zeit vor Wandtatoos und Tapeten finden sich übrigens im Fränkischen Freilandmuseum. Hier gibt es zahlreiche original uralte Häuschen, Bauernhöfe und sogar ein kleines Jagdschlösschen, alle möbliert mit Tischen, Stühlen und Schränken aus der guten alten Zeit. Ich finds jedes Mal so toll (ja, ich bin da des Öfteren unterwegs :)), dass ich im Anschluss am liebsten ein altes Bauernhäuschen  beziehen möchte, stilecht mit Fachwerk, Fensterläden und Geranien...





Freitag, 6. Juli 2012

Schwein gehabt

Tadaaaa, endlich ooch ma Glück jehabt! Der Mac war gar nicht kaputt, sondern hat einfach nur den neuen RAM-Riegel nicht vertragen. Also neuer Riegel raus, alter Riegel rein und schon sind Mac und ich wieder glücklich. Allerdings habe ich mir jetzt ausufernde Renovierungsarbeiten in meiner Wohnung eingebrockt... und da das Wohnzimmer möglichst vor meiner Abreise nach Polen wieder in einen bewohnbaren Zustand versetzt werden sollte, muss ich mich sputen. Am Dienstag werde ich mir nämlich meine Kamera und zwei liebe Freundinnen schnappen und dann gehts im Bulli (jajaja, original seventies, o yeah) gen Danzig an die Ostsee. Um jetzt mal auf den Punkt zu kommen: ich freu mir wie Bolle auf den Urlaub, krieg die Krise beim Blick ins Wohnzimmer und geb trotzdem die Hoffnung nicht auf, in den nächsten Tagen ab und an noch mal hier von mir hören zu lassen. Vielleicht gibts sogar Katastrophen-Fotos von der Chaos-Baustelle.


Dienstag, 3. Juli 2012

broken macbook

Que mierda, leider hat sich mein liebes macbook einen Defekt eingefangen und kommt morgen in hoffentlich liebevolle Spezialistenhände. Und noch hoffentlicher kostet das dann kein Vermögen... Tja, dann habe ich jetzt zumindest die Zeit, endlich unser Wohnzimmer zu streichen. Also nicht wundern, wenn ich diese Woche weniger oft von mir hören lasse, dazu muss ich nämlich immer erst ein Laptop schnorren... :) I'll keep you up-to-date!