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Montag, 4. März 2013

Wenn der Berg ruft

... dann kann ich nicht Nein sagen. Und so hatten wir auch dieses Jahr einen sagenhaft einzigartig tollen Ski-Urlaub in der wunderschönen Schweiz. Mit Freunden haben wir uns eine gemütliche Ferienwohnung in Flims geteilt, gemeinsam gekocht, Karten gespielt und getrunken UND natürlich jede Menge Pistenkilometer zurückgelegt. Zur Entspannung ging es dann abends eine Runde in den Pool und dann in die Sauna.
Wie es sich für einen richtigen Skiurlaub gehört hatten wir jede Menge Schnee, Sonne, Nebel, Kälte, Wärme, Muskelkater und schier endlose Liftfahrten und leider immer viel zu kurze Pisten. Und weil ich mich so unglaublich gerne an diesen Urlaub erinnere, findet er hier sein kleines Plätzchen, um mich immer dann zu erfreuen, wenn ich mal wieder Zeit und Muse finde, hier hereinzuhuschen. Naja, nicht mehr lange und es ist wieder soweit  - und bis dahin freu ich mich jetzt einfach mal auf den Sommer (der ja wohl in 2013 hoffentlich endlich mal so ist, wie er sein sollte!)






Montag, 1. Oktober 2012

best things in life

...are for free! Als bekennender Berg-, Wald-, Wander- und Wiesenfan nehmen natürlich die Alpen und ihre zahlreichen Regionen einen großen Platz in meinem Herzen ein. Zu gerne wäre ich auch dieses Jahr zum Wandern nach Österreich, aber leider ging sich das natürlich nicht mit der neu begonnenen Arbeitsstelle aus. So bleibt mir erst mal nichts anderes übrig, als wehmütig (und noch immer ziemlich erkältet) meine Fotos von vor einem Jahr durchzugehen und mich in die Bergwelt zu träumen. Realitätsflucht nennt man so etwas wohl - in meinen Augen aber sehr nachvollziehbar, wenn die Realität aus Hustensaft und vollgeschneuzten Taschentücherbergen besteht. Und das ausgerechnet dann, wenn die letzten warmen Herbsttage angekündigt sind... aber gut, Jammer-Modus aus, Träum-Modus an. Enjoy!

post card - kitsch

rasta-man

horse-idyll

cow-chilling

passing the floods

Freitag, 21. September 2012

summer dreams

Heute vor einem Jahr war ich im idyllischen Kärnten und bin mit einem Tretboot über den Millstädter See gefahren. Im Jahr 2012 saß ich im Büro, und während sich draußen graue Wolken über den Himmel schoben, türmte sich in unserer Agentur die Arbeit. Aber jetzt ist endlich Wochenende! Und auch wenn das Hamburger Wetter nicht wirklich mit dem österreichischen Altweibersommer mithalten kann, werde ich morgen auf jeden Fall meinen verkrümmt-verkrüppelten Büromenschenkörper raus an die frische Luft verfrachten und mindestens eine Runde laufen gehen. Gibt doch nix, was Körper und Geist mehr erfrischt als Sport :-)


Samstag, 15. September 2012

I miss: flea markets

Natürlich ist es fast schon ein gelebtes Blogger-Klischee, aber nun mal Fakt: Ich bin Flohmarkt-Fan. Das Durcheinander, Übereinander und Miteinander von Kunst und Krempel, Kitsch und Coolness, das emsige Treiben und die leckeren Verköstigungen bieten einen tollen Ausgleich zum grauen Büro-Alltag. Eigentlich wäre ich heute selbst gerne los, nur leider hat der Herbst die Hansestadt erobert und Regen, Kälte, Wind mitgebracht. Und da mein Hals ohnehin schon etwas kratzt und Montag mein erster Arbeitstag als Volontärin startet, ist heute Tee-Trinken und Fotos sortieren die Alternative. Immerhin Fotos vom Flohmarkt in Bricklane, mit Sonnenschein und süßem Gebäck.





Montag, 10. September 2012

Tate Modern, Baby!

Wer nach London reist und auch nur ein winzig kleines bisschen Begeisterung für moderne Kunst aufbringt, der sollte auf jeden Fall dem Tate Modern einen Besuch abstatten. Beste Zeit: natürlich abends! Dann ist es nämlich nicht nur von außen fabelhaft illuminiert, man hat von der Bar im 6. Stock auch einen fantastischen Blick über die Themse auf das Herz Londons. Dazu noch einen Martini on the rocks und der Abend wird unvergesslich!







Donnerstag, 6. September 2012

sugar man, won't you bring back all the colours to my dreams

Zuckrige Köstlichkeiten, entdeckt in der Carnaby Street - schade, dass ein Transport im Handgepäck nicht möglich war. 




Freitag, 31. August 2012

London calling

Was macht man an einem klassischen Londoner Regentag? Man spannt den Schirm auf, bummelt durch die Märkte und Läden im East End und gönnt sich anschließend einen heißen Tee. Genau so habe ich es letztes Wochenende gehandhabt. Dementsprechend viel gibt es zu zeigen und zu erzählen - fürs Erste jetzt schon mal meinen Regenschirm und mich, meine Tasse Tee und meine neue Kette.

man, I'm tired :)







Donnerstag, 16. August 2012

visiting the buddenbrooks

Da das Wetter momentan so unglaublich-unbeschreiblich-sagenhaft fantastisch ist, haben wir unser kleines rotes Auto geschnappt und sind am Wochenende nach Lübeck gedüst. Peinlicherweise muss ich gestehen, dass ich der Heimat der Buddenbrooks und des Marzipans noch nie einen Besuch abgestattet habe - obwohl ich nicht einmal achtzig Kilometer entfernt wohne. UND Buddenbrooks tatsächlich eines meiner Lieblingsbücher ist (derer es zahlreiche gibt). Tja, selbst schuld sage ich da nur, es war nämlich wirklich sehr schön. Hätte ich dereinst die Wochenenden mal weniger zum auskatern verwendet...
Natürlich waren wir auch in Travemünde am Meer. Wenn schon, denn schon! Einmal das volle Programm! Vom Strand gibt es aber leider keine Fotos. Wir waren zu sehr damit beschäftigt, unsere Pommes vor dem Davonfliegen zu bewahren (es war..."etwas" windig) und gegen Wespen zu verteidigen. War trotzdem äußerst erholsam - is ja aber auch ein Seebad, nech?
Jetzt stellte sich nur noch die Frage, wohin ich an diesem Wochenende der Hitze entfliehe. Antwort: Man wird mich wohl in einem bayrischen Biergarten wiederfinden, mit einem kühlen Radler und nein, keiner Bratwurstsemmel. Aber vielleicht mit einer leckeren Brez'n!

Et voilà - das strahlend-weiße Buddenbrooks-Haus




strike a (blogger-)pose

Montag, 30. Juli 2012

Pause die 2. - hoping and wishing

Grrrr... Kopfschmerzen, Armschmerzen, Rückenschmerzen und alles nur für strahlend weiße Türen. Ich trete in einen kurzen Streik und poste doch noch einmal schnell ein paar Flucht-aus-der-Realität-Bilder von der Fontana di Trevi in Rom. Wäre ich jetzt noch einmal da, wüsste ich gerade eben ganz genau, was ich mir wünschen würde: einen Haufen Handwerker, der aus purem Spaß an der Freude meine Wohnung auf Vordermann bringt. Unentgeltlich, versteht sich. Aber glücklicherweise habe ich meinen Wunsch damals schon für letztlich wichtigere Dinge verwendet und so werde ich jetzt selbst weiterwerkeln. Diesmal aber wirklich.

Einmal mit Blitz...

...und einmal ohne Blitz.

Und hier einmal ich beim Wünschen!

Dienstag, 24. Juli 2012

Feierabendbier - oder Welcome to Warszawa!

Endlich ist der Sommer zurück! Und mit ihm die lauen Sommernächte, die sich so wunderbar mit Freunden, Grillerei und einem kühlen Alsterwasser genießen lassen. Oder wie in meinem Fall mit einer süßen Melonenlimonade - ich konnte ihrer unnatürlich grünen Farbe nicht widerstehen, die doch so fabelhaft mit meinem türkisblauen Nagellack harmonierte.
Leider gibt es davon kein Foto, zur Entschädigung allerdings einen kleinen Abendausflug nach Warschau. Mit Freunden saßen wir zunächst vor einer Bar, die früher einmal als Kartenverkaufsstelle für die angrenzende Tram diente. Später flohen wir vor der zunehmend kälter werdenden Abendluft in eine kleine Kneipe im Sixties-Stil, um uns mit Haselnusswodka wieder aufzuwärmen. Hat hervorragend funktioniert!





Freitag, 20. Juli 2012

Über den Dächern von Danzig

Für den spektakulären Ausblick über Danzig habe ich 400 steile Stufen erklommen und das Dach der Marienkirche gestürmt. Und es war die Mühen wert: Unter uns erstreckten sich die roten Dächer und steilen Giebel, über uns türmten sich die Wolkenberge. Zuvor hatten wir uns bereits durch die Straßen und Gassen treiben lassen, kühles Bier mit Himbeersirup (piwo z sokiem) getrunken und natürlich Pierogen verköstigt. Das piwo z sokiem ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen, allerdings möge man Vorsicht walten lassen: zum einen sind die polnischen Biere im Schnitt etwas stärker als der durchschnittliche deutsche Gerstensaft - und dementsprechend schnell stellt sich verstärkt durch den zuckrigen Sirup eine fröhlich-heitere Stimmung ein, die rasch zu noch mehr piwo z sokiem verleitet. Zum anderen ist diese Variante des Biergenusses in erster Linie ein "Frauengetränk". Männliche Fans könnten deshalb mitunter den ein oder anderen verwunderten Blick ernten. But it's worth it - na zdrowie! :)






Donnerstag, 19. Juli 2012

Entering Gdánsk

Überraschenderweise gab es in Polen auch Tage, an denen es nicht blitzte, donnerte oder wie aus Eimern goss. Einen solchen haben wir genutzt, um der alten Hafenstadt Gdánsk, ehemals Danzig einen Besuch abzustatten. Stilecht starteten wir mit der Fähre von Hel (wo wir unser von Sturmwinden umtostes Zelt aufgeschlagen hatten) und liefen wie die alten Seebären in Gdánsk ein. Zu unserer Rechten und Linken erstreckte sich über mehrere Kilometer der Industriehafen, der seinen ganz eigenen Charme und Zauber versprühte. Wen es einmal nach Danzig verschlägt, der sollte auf jeden Fall eine Hafenrundfahrt machen. Der Kontrast zwischen alten Maschinenhallen und Kränen aus sozialistischen Tagen und den uralten Häusern und Kontoren der früheren Kaufleute ist unglaublich faszinierend. Um euch ein kleines Stück mit auf diese Reise zu nehmen, finden sich im Folgenden die Bilder unserer Einfahrt in den Hafen.