Wie viele Liter Wasser ich unter den tausend Rocklagen geschwitzt habe, weiß ich nicht. Ich habe Blumenstäcke umgeworfen, mich in sämtlichen Stühlen verfangen, ein Kind fast umgeworfen, der Hochzeits-Hund hat sich nach seinem Bad im Weiher auf meiner Schleppe niedergelassen, vom Toilettengang ganz zu schweigen (alleine völlig unmöglich - an dieser Stelle größten Dank an meine liebste Freundin Miss E.!) und nichtsdestotroz habe ich jede Minute in diesem Traum aus elfenfarbenen Stoffschichten genossen und geliebt. Jetzt hängt es gereinigt und gestärkt im Kleidersack. Mal sehen, wen es als nächstes glücklich macht...
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Donnerstag, 10. Oktober 2013
Princess for a day
Einmal Prinzessin, bitte! Ich gebe es zu: Obwohl ich eigentlich so gar nicht typisch Mädchen bin, Rüschen, Blümchen und Spitze nichts abgewinnen kann und manikürte Fingernägel bei mir vergebene Liebesmüh' sind, wollte ich an unserem Tag dann doch ein bisschen über die Stränge schlagen. Das es dann allerdings tatsächlich das Fast-Gesamtpaket mit Reifrock, Schleppe und Korsage wurde, hätte ich dann doch nicht gedacht. Zwischenzeitlich war ich mir sogar sicher, niemals ein Kleid für mich zu finden. Und dann holte es die Verkäuferin aus dem Glasschrank und ich wusste - das und keines sonst.
Wie viele Liter Wasser ich unter den tausend Rocklagen geschwitzt habe, weiß ich nicht. Ich habe Blumenstäcke umgeworfen, mich in sämtlichen Stühlen verfangen, ein Kind fast umgeworfen, der Hochzeits-Hund hat sich nach seinem Bad im Weiher auf meiner Schleppe niedergelassen, vom Toilettengang ganz zu schweigen (alleine völlig unmöglich - an dieser Stelle größten Dank an meine liebste Freundin Miss E.!) und nichtsdestotroz habe ich jede Minute in diesem Traum aus elfenfarbenen Stoffschichten genossen und geliebt. Jetzt hängt es gereinigt und gestärkt im Kleidersack. Mal sehen, wen es als nächstes glücklich macht...
Wie viele Liter Wasser ich unter den tausend Rocklagen geschwitzt habe, weiß ich nicht. Ich habe Blumenstäcke umgeworfen, mich in sämtlichen Stühlen verfangen, ein Kind fast umgeworfen, der Hochzeits-Hund hat sich nach seinem Bad im Weiher auf meiner Schleppe niedergelassen, vom Toilettengang ganz zu schweigen (alleine völlig unmöglich - an dieser Stelle größten Dank an meine liebste Freundin Miss E.!) und nichtsdestotroz habe ich jede Minute in diesem Traum aus elfenfarbenen Stoffschichten genossen und geliebt. Jetzt hängt es gereinigt und gestärkt im Kleidersack. Mal sehen, wen es als nächstes glücklich macht...
Samstag, 5. Oktober 2013
Art Deco im Arbeitszimmer
Das Arbeitszimmer steckt noch mitten im Dornröschenschlaf. Seit Jahren versuchen wir das Zimmer einzurichten, zu gestalten und uns eine kleine Oase zu schaffen, in der Arbeit tatsächlich Spaß machen kann. Leider sieht die Realität anders aus und alle Versuche, aus dem Zimmer ein gemütliches Plätzchen zu machen, endeten im Chaos. Heute also Anlauf 2.396: Ich war bei Hansen (dem Über-Unter-Durcheinander-Büromarkt Hansen, ein Ort, den man einfach gern haben muss: Noch immer inhabergeführt, kennt man sich hier auf der Ecke noch mit Namen und neben dem üblichen Schreibbedarf gibt es nicht nur eine persönliche Beratung, sondern auch eine liebevolle Auswahl an den schönsten Überflüssigkeiten). Und habe mir etwas Material ausgeguckt, mit dem ich zumindest unsere Ordner gestalten möchte: 12 Papierbögen, bedruckt mit Art Deco Mustern warten nun auf ihren Einsatz. Mal sehen, wann das umgesetzt wird, aber der erste Schritt ist ja schon mal getan und ich hoffe, hier baldigst Ergebnisse festhalten zu können.
Freitag, 21. Juni 2013
Haarige Angelegenheiten...
... oder wie findet man die perfekte Brautfrisur?
Morgen in 5 Wochen ist es soweit und wir wagen nach fast 10 Jahren wilder Ehe tatsächlich den Schritt vor den Traualtar.
Und noch immer (ver-)zweifel ich an meinen Haaren... und überhaupt wollte ich hier ohnehin mal mehr zu meiner Hochzeit festhalten. Nun steht schon fast alles, aber nichts habe ich archiviert! Außer meinem Haar-Mob. Naja, immerhin etwas :)
Morgen in 5 Wochen ist es soweit und wir wagen nach fast 10 Jahren wilder Ehe tatsächlich den Schritt vor den Traualtar.
Und noch immer (ver-)zweifel ich an meinen Haaren... und überhaupt wollte ich hier ohnehin mal mehr zu meiner Hochzeit festhalten. Nun steht schon fast alles, aber nichts habe ich archiviert! Außer meinem Haar-Mob. Naja, immerhin etwas :)
Dienstag, 2. Oktober 2012
golden october
Soooo schön war das Wetter vor einem Jahr in Hamburg, dass wir den Geburtstag eines Freundes doch glatt an der Elbe feiern konnten und uns sogar noch einen kleinen Sonnenbrand abgegriffen haben. Und dieses Jahr... naja, immerhin regnet es nicht. Noch nicht :-)
Zudem werde ich das Gefühl nicht los, dass ich noch nie soviel über das Wetter gesprochen habe wie in 2012. Nervig! Wenn sich Sonne, Wind und Regen einfach mal den Jahreszeiten entsprechend verhalten hätten, dann müsste ich das auch gar nicht tun.
Hier gibt es jedenfalls den Fotobeweis für den goldenen Oktober 2011, auch wenn die Fotos jetzt nicht der Hit sind. Das waren dann eventuell doch ein zwei Bier zu viel in der Sonne.
Zudem werde ich das Gefühl nicht los, dass ich noch nie soviel über das Wetter gesprochen habe wie in 2012. Nervig! Wenn sich Sonne, Wind und Regen einfach mal den Jahreszeiten entsprechend verhalten hätten, dann müsste ich das auch gar nicht tun.
Hier gibt es jedenfalls den Fotobeweis für den goldenen Oktober 2011, auch wenn die Fotos jetzt nicht der Hit sind. Das waren dann eventuell doch ein zwei Bier zu viel in der Sonne.
Samstag, 29. September 2012
sick & sick of it
Kaum ist Wochenende, hab ich auch schon die erste Erkältung des Jahres abgegriffen. Ist das nicht fantastisch? Wer freut sich nicht über eine verstopfte Nase, Erstickungsanfälle, dröhnenden Schädel und Brechreiz nach dem fünften Salbeitee. Passt mir grade so gar nicht rein, aber wann tut es das schon... Also ab aufs Sofa, mit der Riesen-Tasse Tee und dem schlechten Fernsehprogramm und hoffen, dass sich die Viren schleunigst wieder verziehen.
Mittwoch, 8. August 2012
une déclaration d'amour
Heute ist Weltkatzentag und das nehme ich doch einmal glatt zum Anlass, den samtig-kratzigen Stubentigern eine kleine Dankes- und Liebeserklärung zu machen. Katzen sind gemeinhin divenhaft, launisch, eigensinnig und kratzbürstig. Sie gehen ihren eigenen Weg, schärfen ihre Krallen am neuen Sofa und erlegen den teuren Lieblings-Schal. Trotzdem oder auch gerade deswegen zaubern sie ihrer Familie immer wieder ein Lächeln ins Gesicht, sind zur rechten Zeit zur Stelle und trösten mit schnurrender Aufmerksamkeit. Jedem gestressten Büro-Menschen zeigen sie, wie man es richtig macht: Alles nicht zu wichtig nehmen, denn es ist immer Zeit für eine meditative Pause in der Sonne. In diesem Sinne geht ein großes Dankeschön an all die Katzen und Kater dieser Welt, die Chill-Weltmeister und Seelentröster!
"Die Menschheit läßt sich grob in zwei Gruppen einteilen: In Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte." Petrarca
"Die Menschheit läßt sich grob in zwei Gruppen einteilen: In Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte." Petrarca
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| chilli-cilli bäng-bäng |
Samstag, 28. Juli 2012
waiting for the doors...
...to be painted!
Durch unsere Wohnung zieht gerade der liebliche Duft von Lösungsmitteln. Riecht zwar irgendwie lecker, verursacht aber auch unschöne Kopfschmerzen. Der Grund für dieses Gehirnzellenmassaker: Wir lackieren unsere Türen. Dieses vermeintliche Machen-wir-mal-eben-zwischen-Tür-und-Angel-Projekt dauert nun natürlich doch viel länger als ursprünglich geplant, weswegen es hier in meiner kleinen Online-Welt etwas ruhiger war die letzten Tage. Ab nächster Woche sollten sich die Renovierungsarbeiten dann aber doch mal dem Ende neigen - so zumindest die zuletzt sterbende Hoffnung.
Bis dahin wünsche ich Euch ein tolles Wochenende und wem langweilig sein sollte, der möge gern vorbeikommen und die Lackierrolle mit uns schwingen!
Durch unsere Wohnung zieht gerade der liebliche Duft von Lösungsmitteln. Riecht zwar irgendwie lecker, verursacht aber auch unschöne Kopfschmerzen. Der Grund für dieses Gehirnzellenmassaker: Wir lackieren unsere Türen. Dieses vermeintliche Machen-wir-mal-eben-zwischen-Tür-und-Angel-Projekt dauert nun natürlich doch viel länger als ursprünglich geplant, weswegen es hier in meiner kleinen Online-Welt etwas ruhiger war die letzten Tage. Ab nächster Woche sollten sich die Renovierungsarbeiten dann aber doch mal dem Ende neigen - so zumindest die zuletzt sterbende Hoffnung.
Bis dahin wünsche ich Euch ein tolles Wochenende und wem langweilig sein sollte, der möge gern vorbeikommen und die Lackierrolle mit uns schwingen!
Samstag, 7. Juli 2012
Vorsicht, frisch gestrichen
Einmal ein neues Farbkonzept, bitte! Nachdem ich jetzt endlich eine große grüne Wand im echten Leben habe, dachte ich mir back to basic in der virtuellen Welt. Mal sehen, wie lange es so bleibt... ich würde ja am liebsten ständig Farben, Formen und Muster ändern, was in der Wohnung aber leider nun mal nicht geht (zumindest nicht mit meinem Budget). Sobald dann Pinsel, Farbrollen und Abklebeband wieder gegen Bücher, Sofa und Kissen eingetauscht sind, gibt es auch mal ein Foto. Bis dahin mal ein Beispiel für ein Wandmuster, wie ich es schön fände, z.B. in der Küche. Scheitert aber leider am männlichen Veto... :)
Diese Wandverzierungen aus der Zeit vor Wandtatoos und Tapeten finden sich übrigens im Fränkischen Freilandmuseum. Hier gibt es zahlreiche original uralte Häuschen, Bauernhöfe und sogar ein kleines Jagdschlösschen, alle möbliert mit Tischen, Stühlen und Schränken aus der guten alten Zeit. Ich finds jedes Mal so toll (ja, ich bin da des Öfteren unterwegs :)), dass ich im Anschluss am liebsten ein altes Bauernhäuschen beziehen möchte, stilecht mit Fachwerk, Fensterläden und Geranien...
Diese Wandverzierungen aus der Zeit vor Wandtatoos und Tapeten finden sich übrigens im Fränkischen Freilandmuseum. Hier gibt es zahlreiche original uralte Häuschen, Bauernhöfe und sogar ein kleines Jagdschlösschen, alle möbliert mit Tischen, Stühlen und Schränken aus der guten alten Zeit. Ich finds jedes Mal so toll (ja, ich bin da des Öfteren unterwegs :)), dass ich im Anschluss am liebsten ein altes Bauernhäuschen beziehen möchte, stilecht mit Fachwerk, Fensterläden und Geranien...
Mittwoch, 27. Juni 2012
Bavaria
Wie bereits erwähnt, weile ich momentan eben nicht im Osten auf einem Festival, sondern in einem südlichen Dorf auf dem Lande. Hierbei handelt es sich tatsächlich um mein Heimatdorf, um mal ganz genau zu sein. Nach all den Jahren fern der Heimat bin ich trotzdem - oder gerade auch deswegen - immer wieder gerne hier, in dem kleinen Dorf zwischen Feldern, Wiesen und Wäldern, wo sich Fuchs und Igel Gute Nacht sagen. Idylle pur! Wenn man denn mal von der relativ stark befahrenen Bundesstraße und einem nahe gelegenen Metallverarbeitungsbetrieb absieht. Aber gut, so ist das im Leben. Man kann nicht alles haben.
Und um der Klischee-Bildung vorzubeugen: die bayrische Briefkästen tragen natürlich NICHT mehr die Aufschrift 'KGL. BAYER. POST', auch wenn die meist absolute Mehrheit der CSU dergleichen vermuten lässt. Bei dem unten abgebildeten Briefkasten handelt es sich allerdings um ein historisches Exemplar, das sich in Rothenburg ob der Tauber befindet. Übrigens ein absoluter Geheimtipp für Freunde mittelalterlicher Stadthäuschen und Stadtmauern sowie extatische Weihnachtsliebhaber (hier gibt es einen riesigen Käthe-Wohlfahrt-Laden voller Weihnachtsmänner, -bäume, -schmuck, -glitzer und Co. Das ganze Jahr Weihnachten! Wer träumt nicht davon...ähem). Aller vermeintlichen Ironie zum Trotz ist Rothenburg wirklich ein schmuckes Städtchen und durchaus einen Besuch wert. Die gefühlt zwei Millionen japanischen Touristen pro Tag werden dem sicherlich zustimmen.
Mittwoch, 20. Juni 2012
Der Lack ist ab!
Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: nach stundenlangem Schleifen auf dem stickigen Dachboden ist mein Sofatisch endlich von seiner dicken Lackschicht, Farbton 'liebliches 80er-Jahre-Mittelbraun' befreit und freut sich nun aufs Aufhübschen.
Das wiederum scheint sich allerdings noch schwieriger zu gestalten als die manuelle Schleif-Aktion (und die war schon alles andere als spaßig...die Feinstaubbelastung auf unserem Trockenboden hätte jede achtspurige Kreuzung locker getoppt). Es stellt sich nun nämlich die alles entscheidende Frage: heller oder dunkler lackieren? Hier stehen bereits eine Bienenwachslasur 'Palisander' und eine Möbellasur 'weißtransparent', mittlerweile tendiere ich jedoch fast zu einem einfachen Klarlack... und ja, die Banalität dieser Problematik ist mir durchaus bewusst. Ich werde dennoch über die weitere Entwicklung berichten.
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