Sonntag, 17. Juni 2012

11 Freunde sollt ihr sein


Ole ole, Schland o Schland und so weiter und so fort grölt es von nah und fern. Die schwarz-rot-geilen Autowimpeln flattern im Wind und die Herzchen im Deutschland-Look zieren die Wangen der stilsichersten Frauen. Und warum? Weil EM ist, eben.

Tja, und da ich mich immer just dann von der allgemeinen Euphorie anstecken lasse, wenn Deutschland pünktlich im darauffolgenden Spiel ausscheidet, habe ich für dieses Jahr beschlossen, die Begeisterung Begeisterung sein zu lassen und die Spiele mit einer leckeren Mahlzeit vor dem Fernseher zu verfolgen, wahlweise in trauter Zweisamkeit, gerne auch in gemütlicher Runde. Alles ohne fiebern, freuen, feiern. Nur gutes Essen und nette Menschen, was ja schon mehr als genug ist zum glücklich sein. Zumal mich überbordender Patriotismus ohnehin befremdet, was aber noch mal ein (endloses) Thema für sich ist.

Lange Rede, kurzer Sinn beziehungsweise kurze Randnotiz an mich selbst: Gar nicht erst wieder anfangen mit dem Anfeuern. Dazu eine kleine Erinnerung an die WM 2006, als ich passend zur Niederlage Deutschlands zum ersten Mal ein Fan-T-Shirt übergestreift habe.


Allerdings... wenn ich an die gute Stimmung und all die fröhlichen Menschen denke, die friedlich eine große Fußball-Party feiern, dann... hmmm... bin ich ganz froh, dass ich bei so unwichtigen Dingen ohnehin nie sonderlich konsequent bin.



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